Aufführung

Alice im Wunderland

Ein Ballett-Tanz-Märchen präsentiert von :

Choreographie: Olga Wolobuew, Christina Richter (Assistentin)
Kostümentwurf Olga Wolobuew
Kostüme: Olga Wolobuew, Maritta Schell, Christina Richter
Bühnenbild: Wiebke Vormstein
Maske: Heidi Grube, Olga Strauch, Natalie Richter
Hairstyling: Olesja Bock Burghoff (Friseurmeisterin), Natalie Schmidt(Friseurmeisterin), Elena Schmidt (Fresuermeisterin), Eria Bär
Requisiten: Wiebke Vormstein, Alexander Wolobuew, Alexander Wolobuew Junior
Tonbearbeitung: Arne Flekstad
Techn. Leitung: Herr Faust (Gummersbach)
Video: Kurzweil-Design GmbH, Arne Flekstad
Fotografie: Photo Ä Design lnh. Michael Beisken
Illustration: Wiebke Vormstein
Grafik/Fotos: Kurzweil Design GmbH, Arne Flekstad, Claudia Gleim

Prolog

Die Titelheldin Alice schläft, während ihre Schwester ihr aus einem Buch vorliest, gelangweilt ein. Im Traum sieht sie ein sprechendes, weißes Kaninchen, das auf eine Uhr starrt und meint, es komme zu spät. Neugierig folgt Alice ihm in seinen Bau. Dort fällt sie weit hinunter und landet im Wald.

Szene 1

Abenteuer im Wald

Sie erwacht in einem Traumland und steht vor einem Haus im Wald.
Auf einem kleinen Tischchen im Garten steht eine Flasche und liegt ein Keks. Sie beschließt sich den Keks in ihre Schürze zu stecken. Doch kann nicht widerstehen einen Schluck aus der Flasche zu trinken. Das Elixier in der Flasche war ein Zaubertrank, welcher sie kleiner und kleiner macht.
In dieser Größe tanzt sie mit den Blumen und Beeren des Waldes. Als sie dann aber von dem Keks ißt, den sie in ihrer Schürze hat, fängt sie wieder an zu wachsen. Sie wächst und wird so groß, dass sie nicht mehr in das Haus passt.
Als das weiße Kaninchen nach Hause kommt, kann es nicht mehr ins Haus hinein. Es holt sich Unterstützung. Letztlich wird Alice wieder klein und flieht in den Wald. Dort trifft sie auf eine Raupe auf einem Zauberpilz. Die Raupe beruhigt Alice und erzählt ihr über den Wald und seine Besucher. Sie erklärt ihr die Zauberkraft des Pilzes und verwandelt sich dann in einen schönen Schmetterling. Alice nimmt ein Stück vom Pilz mit und geht tiefer in den Wald hinein.

Szene 2

Lustige Teegesellschaft

Es ist stockfinster, als Alice im Gebüsch auf eine Katze trifft. Diese berichtet ihr von einem Hutmacher, der immer Teepartys veranstaltet.
Dort möchte Alice auch hin und beschließt dahin zu gehen. Als sie das Ziel erreicht, sind dort viele Gäste, unter anderem auch der Hutmacher und sogar das weiße Kaninchen. Alice wird zu Tisch geladen. Verwundert sieht sie, wie die Tische tanzen und die Kerzen durch die Mitte trippeln. Sogar Torten tanzen herbei. Alle sind fröhlich und begegnen ihr sehr freundlich. Das weiße Kaninchen aber blickt immer wieder auf seine Uhr und murmelt —ich komme zu spät!—. Als es die die Feier verlässt, folgt ihm Alice aus Neugier.

Szene 3

Am Ufer des Meeres

Das Kanninchen ist zu schnell für Alice und sie verliert den ANhang. Sie weiß nicht mehr wo sie ist. Sie geht durch dichten Nebel, und landet am Ufer eines Meeres.
Die Wellen flüstern ihr eine Melodie und die Fische hüpfen vergnügt aus dem Wasser und winken Alice mit ihren Flossen zu. Als sie ein großen Mann in Uniform sieht nühert sie sich ihm vorsichtig. Er ist ein Bootsmann und tritt dem Mädchen freundlich entgegen. Er erzählt, dass er mit seinen Matrosen ständig auf dem Meer unterwegs ist, um Muscheln für die böse Herzkönigin zu fangen. Das macht Alice neugierig. Sie will diese Frau finden, die alle immer köpfen lassen will. Sie hat überhaupt keine Furcht und macht sich auf den Weg.

Szene 4

Herzkönigin und Gerichtsprozess

Alice ist fest entschlossen die Herzkönigin zu suchen. Plötzlich hört Sie Trommeln. Von allen Seiten kommen Spielkarten angelaufen und werfen sich flach auf den Boden. Alice tut es ihnen gleich aber ihre Neugier ist groß und hebt vorsichtig den Kopf und schaut der büsen Königin direkt ins Gesicht. Die ruft nur: "Kopf ab!"
Ein Begleiter der Königin schlägt aber vor, zuvor darüber zu prozessieren. Darauf lässt die Königin sich ein. Alle versammeln sich vor Gericht. Unter den Zeugen sind auch der Hutmacher und das Kaninchen. Alice denkt plötzlich an den Zauberpilz, den sie mitgenommen hatte. Sie steckt sich ein Stückehen davon in den Mund und beginnt wieder zu wachsen. Damit schwindet ihre Angst vor der Herzkönig. Sie beschimpft die Königin und wirbelt mit Hilfe des Hutmachers und des weißen Kaninchens den ganzen Hofstaat durcheinander. Plötzlich erwacht Alice aber aus ihrem wundersamen Traum. Sie ist froh, dass sie der Herzkönigin entkommen ist. Aber sie wird nie erfahren, warum sich das Kaninchen so beeilen musste.